Premiere des Filmprojekts “Deine Schuld”

Emo­tio­na­le Pre­mie­re des Film­pro­jekts “Dei­ne Schuld”
(geschrie­ben von Maxi Lorenz)
Am Don­ners­tag, dem 29.09. Fei­er­te das Film­pro­jekt „Dei­ne Schuld” der evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Wer­ne sei­ne lang­ersehn­te Pre­mie­re und sorg­te für schö­ne und sehr emo­tio­na­le Momen­te. Seit Okto­ber 2023 ist der Film „Dei­ne Schuld” schon in Arbeit, kre­iert mit Ideen von vie­len der Schau­spie­lern und geschrie­ben von Dana Loup. Am Ende der Som­mer­fe­ri­en wur­de schließ­lich gedreht. In nur 8 Dreh­ta­gen wur­de der gan­ze Film in ver­schie­de­nen Orten in und rund um Wer­ne gedreht. Gedreht wur­de mit 5.9 Film­stu­dio, Regie führ­ten dabei Dana Loup und Gui­lia­na Bart­hel, Kame­ra über­nahm Sebas­tián Johann­fun­ke und Gesamt­lei­tung sowie Ent­wick­lungs­hil­fe über­nahm Micha­el Reck­mann. Auf ihrer eige­nen Par­ty, zu der Ella (Han­nah Marck­hoff) „beson­de­re“ Gäs­te ein­lädt, ver­schwin­det sie plötz­lich spur­los. Ihre Mut­ter (Anne Susan­ne Möll­mann Hay) bemerkt erst am nächs­ten Mor­gen, dass ihre Toch­ter ver­schwun­den ist. Auf ihrem Schreib­tisch fin­det sie Brie­fe, die an Jugend­li­che ihrer Klas­se adres­siert sind. Als Ella ver­schwun­den bleibt, begin­nen Ellas Freund, Felix (Niklas Thie­mann) und ihre bes­te Freun­din Lui­sa (Car­lot­ta Gar­vert) gemein­sam mit Ellas Schwes­ter Emi­lia (Ida Are­nz) auf eige­ne Faust nach Ella zu suchen. In Flash­backs bekom­men die Zuschau­en­den einen Ein­druck, was Ella zu ihrem Ver­schwin­den bewo­gen hat.
Der Film erzählt eine tra­gi­sche Geschich­te eines Mäd­chens, dass sich in ihrer eige­nen Haut sowie ihrem Umfeld nicht wohl­fühlt und zeigt sehr nah und packend, wie schwie­rig das Leben mit Depres­sio­nen sein kann. „ Ich hof­fe das der Film, auf das The­ma auf­merk­sam macht und Leu­te mit die­ser Krank­heit ermu­tigt und stärkt. Außer­dem hof­fe ich, dass Men­schen, die nicht davon betrof­fen sind ler­nen, wie es sich mit Depres­sio­nen lebt, und was depres­si­ve Men­schen für Hür­den über­wäl­ti­gen müs­sen.”, sagt Schau­spie­ler Niklas Thie­mann.
Gera­de weil das Pro­jekt so groß und wich­tig für die Schau­spie­lerinnen ist, herrsch­te Auf­re­gung vor der Pre­mie­re. Sie fand im rand­vol­len gro­ßen Saal des Capi­tols in Wer­ne statt. Als alle Sit­ze kom­plett gefüllt waren, tra­ten vor dem eigent­li­chen Film Regis­seu­rin, Wri­te­rin und Schau­spie­le­rin Dana Loup und Schau­spie­ler und Ideen­ge­ber Niklas Thie­mann vor die Lein­wand. Sie rich­te­ten ein paar Wor­te an die Zuschau­erinnen. Thie­mann erzählt diver­se Anek­do­ten zum Film, macht gene­rell etwas Stim­mung, und über­nimmt ein paar Dank­sa­gun­gen. „Dana über­nimmt den erns­ten Teil die­ser Rede”, sagt er, als er das Mikro­fon an sie über­gibt. Loup redet über Depres­sio­nen und erzählt, wie weit ver­brei­tet sie eigent­lich sind. Sie erzählt davon, wie Depres­sio­nen sich äußern und was für Schwie­rig­kei­ten Men­schen mit Depres­sio­nen über­win­den müs­sen. „223 Mil­lio­nen Men­schen auf der Erde lei­den an Depres­sio­nen”, stellt sie fest. Nach die­ser wich­ti­gen Rede fängt der Film an zu lau­fen und das Publi­kum schaut gebannt zu. Als die Cre­dits nach ca. 45 Minu­ten anfan­gen zu lau­fen, herrscht im gan­zen Saal Toten­stil­le und nie­mand ist zu hören. Der Film hat Anklang gefun­den und die Anwe­sen­den sehr bewegt. Eini­ge Men­schen haben geweint, so gut wie alle waren berührt. „Wir beka­men aus­schließ­lich posi­ti­ves Feed­back. Der Film hat die Wir­kung, die wir uns erhofft hat­ten. Wir blick­ten am Ende in vie­le betrof­fe­ne Gesich­ter und haben echt zum Nach­den­ken ange­regt”, freut sich Haupt­dar­stel­le­rin Han­nah Marck­hoff. Da der Kino­saal danach noch frei war, hat­ten die Men­schen nach dem Film noch die Gele­gen­heit ins Gespräch zu kom­men. „Ich fin­de die Dar­stel­lung von Depres­sio­nen bei Kin­dern außer­or­dent­lich gut gelun­gen”, sagt renom­mier­ter Hyp­no­the­ra­peut und Psy­cho­lo­ge Dr. Chris­ti­an Lüd­ke
Alles in Allem war die Pre­mie­re ein vol­ler Erfolg und der Film hat eine erheb­li­che Nach­wir­kung. Die Schau­spie­lerinnen und Pro­du­zen­teninnen sind alle zufrie­den und freu­en sich, dass sie so ein wich­ti­ges und gro­ßes Pro­jekt auf die Bei­ne stel­len konn­ten. „Vie­le der Zuschauer*innen waren nach der Pre­mie­re des Films sehr emo­tio­nal und konn­ten sich in ihm wie­der­fin­den”. Der Film wird, solan­ge es Nach­fra­ge gibt, ins regu­lä­re Kino­pro­gramm mit ein­be­zo­gen und Ter­mi­ne kön­nen recht­zei­tig auf der Web­site des Kinos, capitol-cinema-center.de ein­ge­se­hen wer­den.