1. Sommer-Ferien-Film-Projekt 2023-“Mein Sommer in Werne”

Evan­ge­li­sche Jugend Wer­ne prä­sen­tiert Sommer-Film-Projekt am 6. August, um 16 Uhr

„Es hat uns kaum eine Hand­voll Men­schen zuge­traut, dass wir die­ses Pro­jekt in die­ser kur­zen Zeit umset­zen kön­nen“, sagt Micha­el Reck­mann. Der Dia­kon und Spiel- und Thea­ter­päd­ago­ge der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Wer­ne hat­te sich für die Som­mer­fe­ri­en 2023 etwas Beson­de­res aus­ge­dacht. Zwei Wochen lang hat er mit 15 Jugend­li­chen im Alter von 13 bis 16 Jah­ren ein Sommer-Film-Projekt durch­ge­führt. Das Ergeb­nis wur­de am Sams­tag, 5. August 2023 im Dietrich-Bonhoeffer-Zentrum (Ost­ring 70) mit der Prä­sen­ta­ti­on des Trai­lers vor­ge­stellt.

„Mein Som­mer“ lau­tet der Film­ti­tel und ist eine Som­mer­lie­bes­ge­schich­te mit vie­len Ver­wir­run­gen. Erzählt wird die Geschich­te von Sophie aus Köln, die gegen ihren Wil­len ihre Som­mer­fe­ri­en nicht in Spa­ni­en ver­brin­gen soll, son­dern in der ihr unbe­kann­ten Klein­stadt Wer­ne. Eine Kata­stro­phe für die ver­wöhn­te 14-Jährige. Es ist eine Geschich­te um Freund­schaft und Lie­be, Lügen und Gefüh­le, Lager­feu­er mit Stock­brot und einem unver­gess­li­chen Som­mer in Wer­ne. Das Skript stammt von der 15-jährigen Dana Loup, die auch eine Haupt­rol­le im Film spielt.

„Von Anfang bis Ende war es ein ‘Selfmade-Projekt´“, sagt Reck­mann, denn die Jugend­li­chen waren nicht nur als Schau­spie­ler prä­sent, son­dern auch hin­ter der Kame­ra und küm­mer­ten sich um Requi­si­te und Aus­stat­tung, Wer­bung und sogar um die Mas­ke — mit sehr viel Lie­be und Lei­den­schaft. „Ein Dreh­tag dau­er­te manch­mal bis zu zehn Stun­den“, gesteht Reck­mann.

„Mein Som­mer“ ist ein Film­erleb­nis für die gan­ze Fami­lie. Der Film ist ein Pro­jekt der Lan­des­ar­beits­ge­mein­schaft (LAG) Kunst und Medi­en in Koope­ra­ti­on mit der Evan­ge­li­schen Kir­chen­ge­mein­de Wer­ne und dem Jugend­amt der Stadt Wer­ne; geför­dert vom Minis­te­ri­um für Kin­der, Jugend, Fami­lie, Gleich­stel­lung, Flucht und Inte­gra­ti­on des Lan­des NRW. „Mein Respekt und mein Lob gehen an die Jugend­li­chen, die zusam­men geschafft haben, was kaum jemand für mög­lich hielt“, sagt Reck­mann aner­ken­nend.