Kurz­im­puls von Caro­ly­ne Knoll

Am Mor­gen   

ich möch­te … 
nichts wie raus aus den Federn und den Tag begrü­ßen.  
Recken und stre­cken,  
das Fens­ter weit öff­nen und die fri­sche Luft tief ein- und aus­at­men!  
Die Son­ne in mein Zim­mer und ihre Wär­me in mein Herz las­sen! 
Auf geht’s vol­ler Taten­drang!  
Oder doch ganz anders? 
Denn was erwar­tet mich drau­ßen?  
Viel Arbeit, jede Men­ge Unfrie­den, schier unlös­ba­re Pro­ble­me und unend­lich vie­le Sor­gen.    
Ich dre­he mich lie­ber noch mal um,  
zie­he die Bett­de­cke über den Kopf und träu­me wei­ter!  
Ich träu­me mich hin­ein in eine Welt, in der Frie­de und Gerech­tig­keit sich küs­sen. 
Eine Welt, In der einer der ande­ren hilft.  
Ich kann ganz und gar in die­se Welt ver­sin­ken, und dabei die Zeit ver­ges­sen,  
so schön ist sie!  
Doch dann spü­re ich, wie mir lang­sam, aber bestimmt die Decke weg­ge­zo­gen wird!  
„Auf­ste­hen!“, flüs­terst du mir sanft ins Ohr! 
„Es ist Zeit, dei­nen Traum zu leben!“  
Träu­me ich?  
Noch etwas ver­schla­fen, rei­be ich mir den Schlaf aus den Augen!  
Und jetzt?  
Nichts, wie raus aus den Federn und den Tag begrü­ßen.  
Recken und stre­cken,  
das Fens­ter weit öff­nen und die fri­sche Luft tief ein- und aus­at­men!  
Die Son­ne in mein Zim­mer und ihre Wär­me in mein Herz las­sen! 
Auf geht’s vol­ler Taten­drang!